Hallo Welt! Ich bin eine Pflegestelle vom Katzenschutzverein Samtpfote

In diesem Blog möchte ich euch von meiner Arbeit als Pflegestelle vom Katzenschutzverein Samtpfote erzählen. Ich erzähle euch wie ich dazu kam und was mir an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit so Spaß macht. Welche Opfer  man bringen darf, aber auch wieviel Freude es macht und wie die Samtpfoten es einem danken! Der Katzenschutzverein Samtpfote aus Rees-Bienen unterstützt mich mit allen Mitteln. Ich freue mich riesig dort helfen zu können und so meinen Beitrag zum Tierschutz leisten zu dürfen. Damit wir unsere Arbeit auch in der nächsten Zeit fortführen können, sind wir natürlich immer auf Spenden angewiesen. Egal ob Geld- oder Sachspenden, alles wird benötigt und die Katzen danken es einem im Voraus. Jetzt kann man auch ganz einfach über Paypal etwas spenden! Über einen netten Eintrag im Gästebuch freuen wir uns natürlich auch. Wenn sich Fragen ergeben so wäre ich auch über diese Info sehr dankbar!!

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Vorbereitungen für das Jahr 2012 sind abgeschlossen

Mit viele Freude darf ich euch nun berichten, dass alle meine Kitten von 2011 ein wunderschönes Zuhause gefunden haben. Nala und Dimitri, meine beiden letzten “Sitzenbleiber” sind im März 2012 zusammen in eine super Familie mit zwei Hunden und einem bereits vorhandenen Kater umgezogen und haben sich bis jetzt schon sehr gut eingelebt. Die Zeit ohne Katzen habe ich genutzt um meine Räume zu renovieren. Aus hygienischen Gründen mußten alle Sachen, welche nicht waschbar waren, weggeschmissen werden. Auch die alten Kratzbäume lößten sich leider auf, aber sie haben einen guten Dienst geleistet und wurden durch neuere, von euch gespendete Bäume erstetzt. Herzlichen Dank hierfür an alle Spender, ob Bäume oder Geldspenden für die Renovierung oder Futter- bzw. Streuspenden. Bitte unterstützt mich weiterhin so tatkräftig, damit auch die nächste Generation wohlbehalten aufwachsen und vermittelt werden kann. Jetzt im Frühjahr werde ich sicherlich wieder Kittenfutter und Beaphar Kittenaufzuchtsmilch gebrauchen. Meine Adresse hierfür findet ihr im Impressum und ich sage schonmal DANKE!!!
So nun aber die Fotos der neuen Räume:

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Photoshooting mit den Süßen

Heute hatten wir mal richtig Glück. Eine Bekannte kam mit einer super schicken Kamera vorbei und hat dabei diese tollen Bilder von meinen Pfleglingen gemacht. Wenigstens war es mal etwas Abwechslung für die Süßen.

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Dimitri der schüchternste Kater der Welt

Dimitri kam im Alter von ca. 4 Monaten zusammen mit seiner Schwester Danka zu mir. Beide waren sehr schüchtern und zurück haltend aber keineswegs aggressiv. Danka konnte ich schon nach sehr kurzer Zeit vermitteln, während Dimitri jetzt schon eine ganze Weile bei mir ist. In einer Gruppe mit 5 anderen Katzen verschiedenen Alters ist er immer der letzte im Rang. Er läßt sich trotz seiner Größe von den Kleinsten was sagen. Er reagiert keineswegs, weder mir noch anderen Katzen gegenüber aggressiv. Er versteckt sich lieber tagelang als auch nur irgendwas zu riskieren. Nach einigen Monaten Arbeit, habe ich Dimitri mittlerweile an die Menschenhand gewöhnt und was soll ich euch sagen…. er liebt es gekrault zu werden. Er ist der absolute Schmuser aber… sowie ein Geräusch da ist was er nicht kennt oder zuordnen kann, ist er erstmal weg.

Dimitri hat seine Lebenspartnerin gefunden! NALA! Sie kam zur gleichen Zeit wie Dimitri mit ihrem Bruder zu mir. Auch ihr Bruder Vincent wurde vermittelt und damit haben Dimitri und Nala wohl das gleiche Schicksal, was sie zusammen schweißt. Sie lieben sich einfach und gehen sogar zusammen aufs Klo. Mittlerweile haben sie 4 Kitten adoptiert und machen sie prima als Pflegeeltern.

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Maja meine Katze für 2011

Am 01. Mai 2011 erreichte mich gegen 15:00 Uhr ein Anruf von unserer ersten Vorsitzenden. Sie wäre gerade auf der Terrasse eines Krankenhauses und hier bekommt gerade eine Katze ihre Junge in einem Blumenkübel. Es regnete leicht an diesem Tag und es war lausig kalt. Ich hatte meine beiden Kellerräume voll mit Katzen, welche gezähmt werden mußten bzw. noch eine Katze alleine welche Leukose hat…. Also was machen…????

o.k. ich habe eine groooooooooße Garage… naja nicht soooo groß aber wird schon irgendwie reichen…

Also schnell alles Katzenfreundlich so schnell es ging hergerichtet und auf Maja gewartet. Gegen 18:30 Uhr war sie mit 3 Babys bei mir. Sie hat das Bett akzeptiert und wollte erstmal nur ihre Ruhe. Am nächsten morgen sahen wir zu unserer Bewunderung 4 Babys und Maja war wirklich übel drauf. Sie säugte die Jungen aber wenn ich auch nur wagte den zweiten Fuß in die Garage zu setzen wurde nicht nur sooooo laut geknurrt, dass selbst mein Hund Angst bekommen würde, nein, es wurde auch noch gefaucht und gespuckt auf Teufel komm raus.

Maja in der Garage die Babys am säugen

Gut ich habe mit Maja das abkommen geschlossen, wie bekommt von mir alles was sie möchte, plus ihre Ruhe,  wenn sie sich gut um ihre Kinder kümmert. Das tat sie dann Gott sei Dank auch uns sie war wirklich eine Übermutter!! Nach 4 Wochen wurde ein Zimmer im Keller frei und Maja konnte mit ihren Babys umziehen.

Nach weiteren 6 Wochen ging es Maja plötzlich garnicht mehr gut. Sie sah immer schlimmer aus und ihre körperliche Verfassung ließ mich nicht lange warten um zu handeln. Beim Tierarzt stellte man eine gutartige Umfangsvermehrung dar, welche aber mit der Kastration wieder weggehen würde. Weiterhin war ihr verkleinertes Auge total entzündet und mußte dringend komplett entfernt werden. Sie muß wahnsinnige Schmerzen gehabt haben. Nach 3 Wochen Klinikaufenthalt konnte Maja in eine andere Pflegestelle umziehen. Sie ist mittlerweile super zutraulich und wartet sehnsüchtig auf ihr neues Zuhause als Einzelplatz mit Freigang. Ihre aggressive Art war auf ihren Mutterinstinkt und ihren doch sehr schlechten Gesundheitszustand zurück zu führen.

 

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wie zähme ich Katzen

So… da saß ich nun mit meinem Talent und meinem großen Mundwerk. 4 Katzen waren hier, alle 4 sehr, sehr ängstlich. Man erzählte mir natürlich nicht, dass es beim umsetzen der Katzen vom Käfig in die Transportboxen blutige Hände gab. Nein…. alle waren ganz lieb, naja halt nur scheu. o.k….

Jeden Tag setzte ich mich zu der Bande. Diese hatten einen großen Pappkarton zum verstecken und das taten sie dann auch. Ich stellte also die Fressnäpfe hin und setzte mich dazu und wartete….. und wartete….. und wartete….. o.k. mit dem Nassfutter habe ich dann den Raum auch wieder verlassen. Es gab also nur noch Trockenfutter wenn ich nicht da war aber wenn ich da war gab es alles was das Katzenherz sich wünscht. Leber, Herz, Hühnchen, Rind…. irgendwann haben sie den “Braten” dann tatsächlich gerochen und kamen gaaaaaaanz langsam heraus um zu fressen. Aber wehe ich wagte es mich zu bewegen… schwupps waren sie wieder weg.

So es mußte alles schneller gehen also nach einer fettarmen Alternativen gesucht…. und… siehe da…. Dr. Clauders machts möglich. Die Kleinen haben die Dinger wirklich geliebt. Nach und nach kamen sie immer näher an mich ran und irgendwann haben sie auch meine Hand akzeptiert. Erst lag sie nur daneben, dann aber habe ich vorsichtig beim fressen das Köpfchen gestreichelt und dann den Körper. Irgendwann fingen sie an zu schnurren und das Eis war gebrochen. Mitterlweile waren sie auch 7 Monate alt, konnten kastriert, geimpft und getestet werden. Gott sei Dank war der Test negativ und schon bald sind die Süßen in ihr neues Zuhause gezogen. 

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Wie ich zum Katzenschutzverein kam

Alles fing im Frühjahr 2010 an.

Ich habe in dem Supermarkt bei uns im Dorf an der Kasse gearbeitet. Man sieht ja was die Leute so alles einkaufen und ein kurzer Small Talk hier aufm Dorf gilt als höflich! So kam es dann eines Tages, dass eine Frau regelmäßig eine Palette Kondensmilch kaufte. Sie erzählte mir, dass sie Pferde hat und dort am Stall bei ihr, wären viele Katzen für die sich keiner verantwortlich fühlt. Eines Tages sagte sie mir dort wäre wohl eine Katze ausgesetzt worden und das dortige Rudel würde die Katze nicht ans Futter lassen und nur verprügeln. Außerdem hätte die Katze eine schlimme Augenentzündung und wäre viel zu dünn. Naja wie es der Zufall dann will, nach kurzer Absprache mit meinem Mann nahmen wir die Katze auf und fuhren sie zum Tierarzt! Hierbei unterstützte uns finanziell bereits der Katzenschutzverein, ich selber hatte aber keinen Kontakt zu ihm sondern nur Mone, die Frau, welche die Pferde dort zu stehen hatte und endlich ein Herz für die dortigen Samtpfoten hatte. Wir schalteten Anzeigen und hatten Ophelia, so hieß die Katze mittlerweile, recht schnell vermittelt.

Naja dann erzählte Mone mir von den Katzenbabys und das diese dort sterben würden, weil ihr Gesundheitszustand so schlimm wäre. Sie würde den Kleinen Dingern gerne helfen, weiß aber nicht wie. O.K. wir hatten einen groooooooooßen Keller und da wir gerade mal 2 Jahre in diesem Haus wohnten, war dieser auch noch ziemlich leer. Ich habe ihr gesagt, wir versuchen die gesunden Katzenbabys zu vermitteln und schalteten wieder entsprechende Anzeigen. Der Katzenschutzverein gab ihr Fallen, damit die Katzeneltern kastriert werden konnten. Im Alter von ca. 4-5 Wochen kamen die Kleinen zu mir in den Keller. Damals war alles noch sehr spontan eingerichtet, aber hier galt das Motto, besser gut aufgehoben und unter Beobachtung als wild und als Straßenkatze lebend. 8 Kleine Katzen waren jetzt bei mir im Keller und wurden erstmal entwurmt, entfloht und tierärztlich versorgt. Teilweise waren sie in einem schlimmen Zustand auf 3 Räume aufgeteilt. Der Kleinste von Ihnen Kämpfte ums überleben aber nach etlichen Stunden der Flaschenfütterung, alle 4 Stunden Wärmflaschenwechsel und viel Spucke und Geduld entwickelte er sich prächtig. Alle 8 Katzen erholten sich gut von ihrem Katzenschnupfen und konnten schon bald in ein neues Zuhause umziehen.

Mittlerweile wurde es September und die Kellerräume waren leer. Die Katzenmamas auf dem Hof waren alle kastriert worden, sodass auch dort kein neuer Nachwuchs zu erwarten war.

Also rief ich im Oktober den Katzenschutzverein an und fragte nach, ob ich nicht irgendwie helfen kann. Ohh… wie hat man sich auf meinen Anruf gefreut, hatte man doch gerade ca. 4 Monate alte Kitten in der Garage da die Gefahr von Katzenaids bestand. Man wußte nicht wohin mit Ihnen, ein Test ist erst ab einem Alter von 6 Monaten machbar. Außerdem waren die 4 alles andere als zahm. Tja….. gut….. dies ist dann eine Aufgabe für länger, sozusagen für die Wintermonate…. tja und so nahmen die Dinge dann seinen Lauf…….

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